Weiterentwicklung der Resonanzionisation für Laserionenquellen

Die Resonanzionisation ermöglicht durch mehrfach resonante Laseranregung sowie der individuellen Hüllenstruktur der verschiedenen Elemente die Produktion isobarenreiner Ionenstrahlen. Aufgrund der Unterdrückung unerwünschter Nachbarelemente im Ionisationsprozess wird diese Art der Ionenquelle in on-line Einrichtungen wie ISOLDE / CERN bevorzugt zur Ionisation kurzlebiger Radionuklide eingesetzt. Die Arbeitsgruppe LARISSA befasst sich mit der Entwicklung und Optimierung von Laserionenquellen in Kombination mit hochrepetierenden Festkörperlasersystemen. Die Methode wurde bereits für eine Vielzahl von chemischen Elementen vollständig charakterisiert und eine effiziente Ionisation konnte demonstriert werden. Um die Methode der resonanten Laserionisation auf weitere Elemente auszudehnen wurden bereits mehrstufige Anregungsschemata entwickelt sowie zum Teil die resonante Laserionisation demonstriert. Im Rahmen einer Bachelorarbeit soll eine Charakterisierung des Ausdampfverhaltens, sowie eine quantitative Bestimmung der Gesamteffizienz der resonanten Laserionisation mit Titan-Saphirlasern für weitere Elemente untersucht werden.